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                                                                                                      Zeitkapseln! Sie gelten als Hinterlassenschaften der Vergangenheit. Als Botschaften für die Zukunft. Ihr Ziel ist es, der Menschheit nach einem zumeist festgelegten Zeitraum vom Leben zur Zeit der Archivierung zu berichten. Dafür werden in der Regel Behälter zur Aufbewahrung von Gegenstän- den benutzt, mit dem Zweck, zeittypische Dinge für nachfolgende Generationen zu bewahren. Zu den bekanntesten Zeitkapseln zählt die Crypt of Civilisation von Prof. Thornwell Jacobs im Keller der Oglethorpe University in Atlanta, die laut Aufschrift auf der Stahltür nicht vor dem 28. Mai 8113 geöffnet werden soll. Nach der im Jahr 1990 dort gegründeten International Time Capsule Society sollen mittlerweile nahezu 15000 Zeitkapseln weltweit versteckt sein. Einige von ihnen stehen an mehr oder minder öffentlich zugänglichen Plätzen, wie die Zeitkapsel der Westinghouse Electric Corporation in Pittsburg oder die Zeitkapsel anlässlich der Weltaus- stellung in Osaka. Viele Zeitkapseln werden bei der Grundsteinlegung von Gebäuden im Boden vergraben. Aber auch Kirchturmspitzen enthalten oft Zeitkapseln. Selbst Privatpersonen stellen sie manchmal für ihre Kinder oder Kindeskinder zusammen, um sie mit persönlichen Dingen zu füllen. Ab und zu sind diese Zeitkapseln auch für die Person selbst gedacht als Erinnerung an bestimmte Jahre oder Ereignisse. Eine Zeitkapsel muss aber nicht gezwungenermaßen ein Behälter mit darin versteckten Dingen sein, ähnlich einer Schatzkiste zum Beispiel. Im übertragenen Sinn kann auch ein lange ver- schlossenes Zimmer, ein Dachboden oder gar ein altes Gebäude eine Zeitkapsel sein. Genauso wie ein archäologischer Fund. Egal, wie groß oder klein die Zeitkapsel ist, wie lange sie schon auf ihre Entdeckung wartet, wann sie geöffnet werden soll oder welcher Art sie ist, wir suchen sie alle. Sie und die Geschichten, die damit verbunden sind. Lasst eurer Fantasie also freien Lauf! Grabt die versteckten Zeitkapseln aus. Öffnet verschlossene Türen. Findet sie in Gebäuden oder wo auch immer ihr auf sie stoßen mögt. Und erzählt uns davon! Erzählt uns von der Entdeckung und von ihrem mysteriösen oder gar erschreckenden Inhalt.
 beendete Ausschreibung: “Mysteriöse Zeitkapseln”  
Hier die Autoren und Geschichten für die “schockierende Zeitkapseln”  “Unerwartet” von Monique Kelbing “Das Grauen vom Biewertal” von Lyakon “Rettung der Vergangenheit” von Nadine Roth “Bilder an der Wand” von Jasmin Jülicher “Mit ganzem Herzen” von Alicia-Veronique Gröning “Ein Päckchen Zeitkapseln” von Eva von Kalm “Afrikadoggen” von Maximilian Goldenfeld “Siehst du die Fäden?” von Christian Simon “Denn sie werden wiederkommen ...!” von Bettina Forbrich “Leonards  Brief” von Dr. Matthias Schulz Bonus: “Die atmende Wand” (Theaterstück) von Yannick Reimers Die Autoren und Geschichten für die “mysteriösen Zeitkapseln” “Erdschätze” von Dr. Karsten Beuchert “Erinnerungsnächte” von Nicole Geier “Hoogs und die abgelaufene Zeit” von Detlef Schirrow “Einer für alle und alle für einen” von Elisa Bergmann “Schattenspiel” von Regine Schineis “Todesdeal” von Benyamen Cepe “La dame avec la rose” von Marielle Bodenheimer “Das ägyptische Amulett” von Inga Kess “Dschungel” von Wolfgang Hachtel “Theodor Fontane” von Yvonne Räbiger Bonus: “Die atmende Wand” (Theaterstück) von Yannick Reimers
beendete Ausschreibung: “Geisterstädte und andere verlassene Orte                                                                                                              Geisterstädte! Verlassen liegen sie da. Niemand hat sie seit Jahren betreten. Viele Gebäude sind bereits verfallen. Dicke Staub- und Schmutzschichten überziehen alles. In den Häusern findet man zum Teil aber noch alles so vor, wie es verlassen wurde. Hals über Kopf vielleicht? Wenn ja, warum? Zu den Geisterstädten gehören heute vor allem ehemalige Goldgräbersiedlungen oder Bergbau- dörfer. Es gibt aber auch andere Orte, die der Natur wieder übergeben wurden oder überlassen werden mussten. Und man findet sie überall auf der Welt. Hier ein paar  Beispiele: Prypjat: Traurige Berühmtheit erlangte Prypjat in der Nähe von Tschernobyl. Die Stadt musste infolge des Reaktorunglücks von 1986 komplett evakuiert werden. Noch heute findet man viele Gebäude dort so vor, wie sie verlassen wurden. Centralia: Sehr bekannt ist auch Centralia in Pennsylvania, wenn auch vielen unter einem anderen Namen, da der Ort als Vorlage für die fiktive Stadt Silent Hill in der gleichnamigen Verfilmung des Videospiels diente. Wie im Film machte der dort seit 1962 bestehende Kohlebrand unter dem Stadt- gebiet die Region nahezu unbewohnbar. Noch heute frisst sich das Feuer durch die Kohleflöze. Alt-Graun. In gewisser Weise zählt auch Alt-Graun in Südtirol zu den verlassenen Orten. Das Dorf wurde zusammen mit einem Teil von Reschen sowie den Weilern von Arlund, Piz, Gorf und Stocker- höfe (St. Valentin) 1950 für die Stromerzeugung unter Wasser gesetzt. Nach wie vor kann man im dadurch entstandenen Reschensee die Kirchturmspitze von St. Katharina sehen. Und es gibt noch viel mehr Geisterstädte oder verlassene Orte auf der Welt. Egal ob es einzelne Gebäude sind, geschlossene Freizeitparks, stillgelegte Minen, nicht mehr befahrene Bahnstrecken, verwaiste Ferienanlagen, ehemalige Bunker oder geflutete beziehungsweise eingestürzte Tunnels, alle verlassenen Orte bergen irgendein Geheimnis. Ein Geheimnis, das mysteriös sein kann. Das erschreckend sein kann. Stellt euch also eine Geisterstadt oder einen anderen verlassenen Ort vor und fragt euch, was dort geschehen sein könnte. Warum ist der Ort verlassen? Was ist passiert?
Die Autoren und Geschichten für den Band “Geisterstädte” (vorläufiger Titel): “Aurum” von Jasmin Jülicher “Mittwoch” von Maria Grzeschista “Gebaut auf Trug und  Schein” von Marius Kuhle “Stadt der Bilder” von Anett Arnold “Stadt ohne Geister” von Lea Baumgart “Shadow of fear” von Jenny Dotzauer “Kalte Vergangenheit” von Oliver Borchers “Das ertränkte Dorf” von Tim Pollok “Die Augen der Geisha” von Reneé Engel “Spuren im Staub” von Christin Schäfer “Hoogs und das Auge” von Detlef Shirrow “Weilersreuth” von Johannes Kratzer “Bruckhafen” von Gabriel Maier Bonus: “Krieg gegen die Entfremdeten” von Şafak Sarıçiçek Die Autoren und Geschichten für den Band “Verlassene Orte” (vorläufiger Titel): “Dachzimmer im Kopf” von Daniel Huster “Nach uns das Nichts” von Tobias Habenicht “Der verlorene Traum” von Monika Grasl “Heim der Katzen” von Johannes Harstick “Grenzgebiet” von Juliane Schiesel “Eine Regel” von Daniel Spieker “Tee mit Kluntjes” von Barbara Kloska “Die Meerjungfrau” von Ruben Brüstle “Grand Hotel” von Julia Annina Jorges “Moore Hall” von Inga Kess “Die Mutprobe” von Monique Kelbing “Ipuana” von Christine Thomas “Beelitz - die Rückkehr des Todes” von Oliver Henzler Bonus: “Der unheimliche Zug” von Ilona Grüning (Gedicht)
beendete Ausschreibung: “… wenn die Natur sich rächt”  Täglich erreichen uns Nachrichten und Bilder, die uns vor Augen führen, dass wir - die Menschen - die gefährlichsten Kreaturen auf der Erde sind. Der Mensch, der sich selbst als intelligentes Vernunftwesen bezeichnet und sich gerade auch dadurch von den Tieren abheben will, ist nicht nur - wie kein anderes Lebewesen - für die Zerstörung des Planeten verantwortlich, er ist sich auch selbst der größte Feind. Die Umwelt ist verschmutzt, die Luft ist verpestet, in den Gewässern schwimmt der Müll, die Wälder werden abgeholzt und immer mehr Tier- und Pflanzenarten fallen seinem Tun zum Opfer. Auch die Kriege, die er führt, spielen dabei eine Rolle. Was geschehen könnte, wenn die Natur sich rächt, soll das Thema dieser Ausschreibung sein. Überlegt Euch, welche Auswirkungen unser Verhalten irgendwann haben könnte. Werft einen Blick in die Zukunft und fragt Euch: “Was haben wir getan?” Gesucht werden fiktionale, in der Zukunft spielende Kurzgeschichten, die den Leser unterhalten, aber auch zum Nachdenken anregen. Hier die ausgewählten Geschichten/Autoren: “Das Feld” von Holger Vos “Die Rache der Schöpfung” von Sam Freythakt “Die Stands” von Nadine Roth “Erdschrecken” von Angela Karola Lempart “Organismus” von Stefan Lochner “Zu spät” von Anke Becker “Fukushimas Geist” von Mark Christjani “Fisch” von Lukas Vering “Falsche Hoffnung” von Manuela Wunderlich “SuperHeavyMen” von Eugene Hatwas “Stammtischphilosophen” von Michael Spiewack Bonus 1 “Gaias Erbe verprasst” von Manuela Wirtz Bonus 2 “Aliens” Theaterstück (Auszug) von Anja Seidl Nach reiflicher Überlegung haben wir beschlossen, dass diese Geschichten auch noch eine Veröffentlichung verdienen. Die Anthologie wird daher um diese Geschichten erweitert.
“Schnee” von Alexander Schwamm “Tag 183” von Miriam Achtzehnter “Sie fressen!” von Sabine D. Jacob “Verbrannte Erde” von Eva von Kalm “Wir waren” von Andreas Peter “Die Hoffnung stirbt zuletzt” von Sabine Petersen
 Shadodex   -  Verlag der Schatten