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“Das Pegasosgen - Marias Geheimnis” von Eve Grass
Taschenbuch ISBN: 978-3-946381-32-7 536 Seiten Preis: 16,95 € E-Book ISBN: 978-3-946381-33-4 (mobi) ISBN: 978-3-946381-34-1 (epub) Preis: 8,99 €
“Diejenigen, die ihre Nüstern in den Aufwind am Morgen strecken, die werden aussterben!” (Maria Cortéz) Sind die Geschichten über fliegende Pferde nur Legenden, oder gibt es sie wirklich? Als die fünfzigjährige Pferdenärrin Rike mit ihrem Mann Hannes nach Spanien auswandert, ahnt sie noch nicht, dass sie bald Bekanntschaft mit einer blinden, alten Dame machen wird, deren Geschichten ihre Welt komplett auf den Kopf stellen werden. Maria Cortéz und ihr Lebensgefährte José hüten nämlich ein Geheimnis, das bereits seit der Antike versucht wird, vom Großteil der Weltbevölkerung zu verbergen. “Das Pegasosgen” von Eve Grass ist ein Roman, der Realität und Fantasie, Hoffnungen und Wünsche mit den Problemen des Alltags mischt. Und er lässt ein Tier auferstehen, das so alt ist wie der Traum vom Fliegen.
Geboren bin ich 1957 in der schönen Stadt Nürnberg. Meine Mutter aber stammt aus Bayerisch Eisenstein, einem Grenzort zu Tschechien. Aus diesem Grund habe ich viel Zeit meiner frühesten Jugend dort verbracht. Auf einer Wiese mitten in dieser kleinen Ortschaft durfte ich im Alter von sechs Jahren das erste Mal Bekanntschaft mit Pferden machen. Der Dorfmetzger hielt sich ein Pony, und ich begriff rasch, wie toll man sich auf dem Rücken eines Pferdes fühlte. Von diesem Augenblick an war ich fasziniert von diesen Tieren. Schreiben und Lesen hat mir meine Mutter bereits vor der Schule beigebracht, weil ich Buchstaben und Worte als magisch empfand. Sie waren der Grundstock für Geschichten, die ich so sehr liebte.
Eve Grass schreibt über sich:
Beobachtet von den „Augen“ des großen Arbers, der mich – so erzählte es mir die Großmutter – bewachen würde, wagte ich mich als Grundschülerin bereits an fantasievolle Kurzgeschichten, die ich stolz meinen Eltern präsentierte. In der fünften Klasse mussten wir dann eine Erlebniserzählung schreiben. Meine Fantasie kannte keine Grenzen, und ich erfand eine herzzerreißende Pferdestory, die gänzlich meinen Tagträumen entsprang. Die Aufsatzhefte wurden eingesammelt und ein paar Tage später bezichtigte man mich, aus einem Roman abgeschrieben zu haben. Meine Eltern wurden zur Lehrerin gerufen und der Aufsatz mit einer sechs bewertet. Man glaubte mir nicht, dass es meine Geschichte war, die ich im Aufsatzheft verewigt hatte. Mein Vater riet mir schließlich, mit meinen Fantasiegeschichten aufzuhören und den Fokus auf einen „anständigen Beruf“ zu lenken. Ich begann mit sechzehn Jahren eine Lehre zur Industriekauffrau, und diesem Beruf blieb ich bis 2015 treu.
Nebenher fungierte ich als Hausfrau und Mutter, betrieb mit meinem damaligen Ehemann einen kleinen Reitstall für Westernreiten im Schwarzwald und schrieb viele Artikel für den „Schwarzwälder Boten“ und den „Südkurier“. 1987 wurde mein kleiner Sohn von einem Auto angefahren, und dieses Schicksal verband mich unauslöschlich mit der Fliegerei. Nach bangen sechs Monaten in der Uni Freiburg ging es dem Kind gottlob besser. Eines schönen morgens entdeckte er einen Helikopter am Stadtrand von Donaueschingen und rannte dem verdutzten Piloten in die Arme. Mein Sohn erzählte dem Fremden von seinem Unfall und seinen Erfahrungen mit dem Rettungshubschrauber. Erste zarte Blicke huschten zwischen ihm und mir hin und her. Es kam, wie es kommen musste. Die Ehe im Schwarzwald verging, der Pilot blieb und in meinem Leben vereinten sich Pferde und Fliegerei zu einer einzigen Liebe. Im Jahr 1999 machte ich schließlich meinen Pilotenschein, und mein Lebensgefährte und ich unternehmen seither immer wieder Touren mit unserem kleinen Flieger.
2015 verlor ich meinen Job am Airport Nürnberg durch Umstrukturierungen innerhalb der Firma. Dies gab schließlich den Ausschlag, mich wieder intensiv dem Schreiben zu widmen. Ich wollte einen Roman verfassen und was lag näher, als Fliegerei und Pferde darin zu verewigen? Seit Oktober 2017 bin ich stolze Besitzerin einer Ferienwohnung in Bayerisch Eisenstein, wo ich mich durch die „Augen des Großen Arber“ wieder beim Schreiben inspirieren lasse. Die Handlungsorte meines Debütromans „Das Pegasosgen“ habe ich fast alle persönlich besucht und wer weiß, wie turbulent die Geschichte um die fliegenden Pferde in den Folgebänden noch werden wird?
Cover: Verlag der Schatten
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 Shadodex   -  Verlag der Schatten